Hook
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Der Weg in die Freiheit – Schaffen wir die Matrix der Fremdbestimmung zu verlassen? Die ganze Menschheit ist Opfer dieser Epstein-Klasse. Das ist ein Begriff, der jetzt vor kurzem geprägt worden ist. Die Frage ist, gibt es für die Menschheit überhaupt irgendeine Art von Hoffnung, Hopium, um mal dein Buch wieder aufzugreifen, oder sind wir einfach echt gefickt? Wenn ich noch mal zurückgehe auf das Thema mit den Prinzipien. Das eine Prinzip heißt, man hat einfach es gab und gibt nicht und wird nie geben das Recht, andere zu beherrschen. Ich habe Leute immer nur dann respektiert und akzeptiert, wenn sie etwas können, etwas wissen und eine Instanz auf ihrem Gebiet sind. Das strahlt nämlich jemand aus. Autorität strahlt man aus. Autorität wird nicht verliehen durch Titel und Kostüme. Wenn man sich an Prinzipien hält und an sowas wie ich will, wie Nietzsche das gesagt hat, die souveräne Autonomie des Individuums bewahren, dann mache ich auch grundsätzlich, das tue ich schon immer mein Leben lang, was ich will. Ich halte mich auch nur dann an Gesetze, wenn die logisch sind und Sinn machen. Wenn du nachts an der Ampel irgendwo stehst, irgendwo in der Pampa und da ist eine Kreuzung, flaches Land, du siehst, da ist keine Kamera und es kommt kein Auto und die Ampel ist rot, bleibst du dann stehen oder fährst du los? Die meisten Leute bei meinen Vorträgen sind baff und überlegen dann erst mal, was sie machen würden. Und die einzige logische Antwort ist, du fährst los, weil du bist kein dressiertes Tier und kein Idiot. Warum sollte man fünf Minuten vor einer roten Ampel stehen, nachts um drei, auf einer leeren Fläche, wo keine Kamera einen blitzt und kein Auto kommt und man niemanden gefährdet? Wer da stehen bleibt, ist ein interessiertes Tier und kein logisch denkender Mensch. Ganz plump gesagt. Und das gleiche kannst du aufs Leben übertragen. Wenn man alle vier Jahre an irgend so eine Box läuft und schmeißt einen Zettel rein und denkt, der nächste Depp da an die Macht kommt, macht es endlich besser, dann hat man auch nicht verstanden, wie das System funktioniert. Sag mir ein einziges Beispiel in der Zivilisationsgeschichte, ein einziges, wo Wählen und Politik und dieses Herrschaftssystem Demokratie langfristig für mehr Freiheit, mehr Prosperität und mehr Frieden gesorgt haben. Langfristig. Und die Antwort ist einfach: Du wirst keins finden. Es gibt keins. Das hat noch nie funktioniert und es wird auch nie funktionieren, weil das System, wie Quigley es schreibt, darauf ausgelegt ist. Es ist eine völlig blödsinnige Idee, dass die zwei Parteien links und rechts ganz unterschiedlich sein sollen. Tatsächlich sollten sie möglichst gleich sein, so dass die amerikanische Wähler alle vier Jahre den Schurken rauswerfen kann, ohne dass sich die Politik signifikant verändert. Und das ist Beschäftigungstherapie. Und wenn man das verstanden hat, dann hat man auch verstanden, dass man alles selbst in die Hand nehmen muss und sein Leben peer-to-peer führen muss. Wir machen 99 Prozent des Lebens autark, anarchistisch sozusagen, ohne Staat. Der Staat mischt sich immer erst dann ein, wenn er Kohle will, Schutzgeld oder sein Gewaltmonopol ausüben. Aber eigentlich macht er die Dinge immer nur schlechter. Also von daher, das ist in der Kurz-Zusammenfassung, wie man das Ganze voluntaristisch denken muss. Und das ist eigentlich mein Ansatz. Deswegen habe ich auch keine schlechte Laune, weil die System habe ich noch nie akzeptiert, habe noch nie teilgenommen, habe noch nie gewählt. Es ist mir einfach egal, solange es mich in Ruhe lässt. Und wenn es kommt, dann muss man sich mit auseinandersetzen. Ich glaube, das was du sagst ist wahrscheinlich, also erstmal muss ich meiner Frau Bescheid sagen, dass sie das unbedingt noch mal sich genau anhören soll, weil das ist genau meine Reden. Und sie ist nicht bereit, das zu akzeptieren. Sie beruft sich da auf irgendwelche Sachen, die aufgeschrieben sind, völlig Unfug. Und ich mache es auch um 23 Uhr übrigens beim Rechtsabbiegen in unsere kleine Straße, weil mir da keiner ist, ist da keiner. So, das ist das eine. Vielen Dank dafür. Das andere ist aber, ich glaube gerade das, was du sagst, nämlich diese Situation, dass man ja im Prinzip aufwächst in diesem Sicherheitskokon, in diesem auf dieser Bahn, auf dieser Schiene, auf der man sich bewegt und es eigentlich immer klarer wird, jeden, der ein bisschen weiter denkt als von hier bis zur Tür sozusagen, dass du selber etwas tun musst. Und ich glaube, das genau macht die Leute unglaublich passiv, unglaublich aggressiv und für mich ist das auch, wir hatten das vorhin, für mich ist das auch vielleicht eine Begründung dafür, warum gerade jetzt und gerade auch bei uns, wenn ich das vergleiche mit den Leuten aus anderen Ländern, die ich kenne und mit denen ich Kontakt habe, dass gerade die Deutschen dazu neigen, überhaupt gar nicht mehr zuzuhören, was die anderen sagen, sondern sich nur noch die Sachen anzukucken, die ihnen in den Kram passen, weil sie nicht so viel um die Ohren haben und weil sie so viel Angst davor haben, dass sie handeln müssen, z.B. über eine Brandmauer zu gucken, die da aufgestellt ist, was da drüben eigentlich los ist auf der anderen Seite. Die Kraft haben die ja gar nicht mehr. Sie wollen nicht mehr hingucken. Das Gute ist durch das Brandmauer da ist und dass ja alle sagen, na ja und da mit der AFD und da ist ja auch diese Korruption und so, ja. Scheiß drauf, dass bei Tim Klüssendorf vor der Tür eine Frau sitzt, die da auch nur deswegen ist, weil sie zur Familie gehört und so. Das ist denen alles egal. Sie setzen Themen und die gehen davon aus, dass das Volk so müde ist, dass es sich mit diesen Themen nicht mehr auseinandersetzt, zu müde ist und dass sie Angst haben, dass sie Entscheidungen fällen müssen für sich selber, über die Ampel zu fahren, über die Brandmauer zu gucken oder irgendwas zu tun. Und das ist eigentlich, glaube ich, das große Drama, weil wir alle und das ist die Frage, wie kriegst du so ein Land zum Rennen? Wer ist dafür verantwortlich, dass die Leute mal, ich will gar nicht sagen, auf die Straße gehen, aber dass sie, dass der Geist der eigene anfängt zu brennen und zu rennen. Wie kriegt man das hin? Ja, die Frage ist aber, ob man das muss, weißt du, das ist auch immer so eine Geschichte. Viele Leute denken ja, wir müssten jetzt irgendwie eine Mehrheit haben, die dann auf die Straße geht und Widerstand leistet und eine Revolution vom Zaun bricht. Das wird ja auch nicht funktionieren. Revolutionen lösen so ein Machtvakuum aus, dann hast du den nächsten Heini an der Macht, der das irgendwie übernimmt. Das ändert am System aber erstmal grundsätzlich nichts. Und man braucht auch keine Mehrheiten, weil die wirklichen Veränderungen in der Geschichte wurden stets von Minderheiten durchgesetzt, von resistenten, kleinen, hartnäckigen Minderheiten, die auf Prinzipien beharrt haben und einfach gesagt haben, das ist mein Prinzip, da werde ich mich nicht beugen. Da gibt es diverse Beispiele. Als interessanter Fakt dazu, da gibt es eine Erica Chenoweth, eine amerikanische Forscherin, die im Auftrag der Rockefeller Stiftung natürlich Forschung betrieben hat zum Thema Revolution, Umsturz und System. Wann ist ein System von Revolutionen und Umsturz bedroht? Und die hat dann über eine empirische Studie herausgefunden, dass im Lauf der Zivilisationsgeschichte es völlig ausreichend ist, wenn 3 Prozent der Bevölkerung konstant einfach ihr eigenes Ding machen und nein sagen und auf Prinzipien beruhen, bestehen. 3 Prozent. Das ist die kritische Masse, die man braucht, um ein System zu stürzen. Das Problem ist, es dauert relativ lange. Bei 8 bis 10 Prozent geht es schon schneller und ab 20 Prozent geht es ziemlich zackig. Und wir sind mittlerweile bei, ich denke, mindestens 30, 40 Prozent in den werte-westlichen Bevölkerungen, die zumindest wissen, dass sie von korrupten Lügnern regiert werden, dass irgendwas faul ist, dass man ihnen Geld abnimmt, dass das, was man versprochen bekommt, nie eintritt. Sie können es vielleicht noch nicht mit Fakten unterlegen und haben nur ein Bauchgefühl, wie viele meiner Freunde, die jetzt nicht Zeit haben, 1000 Bücher zu lesen, aber die wissen, dass sie betrogen werden. Ich glaube, die Minderheit sind die, die noch an den Mist glauben, tatsächlich richtig dran glauben und mitmachen, so diese wie diese woke grünen Ideologen oder auch diese ganz rechtskonservativen Ideologen, ist auch nicht besser. Jeder, der irgendwie fanatisch auf einer Idee rumreitet und denkt, das ist die Wahrheit, der lügt ohnehin. Es gibt nicht die eine Wahrheit, aber was ich sagen will ist, diese Mehrheiten braucht man nicht. Man braucht eine kleine, beharrliche Gruppe von Menschen und das hat sich die Rockefeller Stiftung natürlich extra untersuchen lassen, weil sie ihr Risikopotenzial analysieren wollen, wie eng und brenzlig ist es denn? Und es ist für die da oben sehr eng und brenzlig. Deswegen halte ich auch die Epstein Nummer, so gut das ist, dass viel rauskommt und noch mal belegt wird, das hätte man aber auch alles schon 20 Jahre lang wissen können oder 15 Jahre, weil das Zeug liegt schon ewig lang irgendwo auf Servern und keiner hat sich drum gekümmert. Und das Blackbook wurde vor ich glaube fast 20 Jahren jetzt dann irgendwann veröffentlicht, das erste von Nick Bryant. Und dann ist ja die Frage, wenn man etwas sieht, dann soll man es sehen. Also, was soll das mit einem machen? Das soll vermutlich ich, meine Hypothese ist, das soll das Vertrauen in jede nationalstaatliche Struktur und in Politik als solches völlig erodieren, damit man wiederum die rettende Lösung anbieten kann. Globale Fragen brauchen globale Antworten und dann kommt irgendwas wie die UN oder das Board for Peace, das jetzt Board of Peace ist und damit hat man dann schon wieder so einen sozialarchitektonischen Hebel, mit dem man seine Ziele erreichen kann.