Hook
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Es geht nach dem Tode weiter. Also zunächst ist zu sagen, dass das Leben weitergeht, dass es nicht so Ende ist. Der Tod ist nicht als Ende, sondern eine Wende. Ist nicht ein Untergang, sondern ein Übergang. Ist nicht ein Abbruch, sondern ein Aufbruch. Und weil das so ist, müssen wir annehmen, dass das menschliche Leben eine Fortsetzung in einer anderen Dimension haben wird. Der Tod ist rein diesseitig gesehen das Ende. Alles andere geht unmittelbar weiter. Es ist weder ein Todesschlaf noch ein ewiges Nichtsein, sondern eine unmittelbares Weiterexistieren in einer anderen Dimension, in einer anderen Wellenlänge, in einer anderen feinstofflichen Körperlichkeit. Es gibt kein künstliches Licht in der Jenseitswelt, sondern jedes Wesen zeigt sich in seinem inneren Licht. Und wer ein großes inneres Licht hat, befindet sich unmittelbar in der Lichtwelt. Wer aber in einem schattenhaften Dasein gelebt hat, in unserer Unwissenheit, in Gleichgültigkeit, schon in diesem Leben, der kommt eben in eine schattenhafte neblige Welt, wo er zuerst seinen Weg suchen muss. Und die Dritten, die in der völligen Dunkelheit gelebt haben, die Atheisten, die Nicht-Wissenden, diejenigen welche jede geistige Wahrheit ablehnten und leugneten, die reinen materialistisch denkenden Menschen, die aus sich kein geistliches Licht strahlend lassen können, die kommen automatisch in eine Dunkelwelt. Es gibt in der geistigen Welt eine Datenbank, eine Chronik. In Indien spricht man von Akasha-Chronik, wo alles aufgezeichnet ist an wesentlichen Dingen, die den Menschen in Gedanken, Worten und Werken während seines Lebens gedacht, gesprochen und getan hat. Deshalb hat der Kirchenlehrer Augustinus mal sehr schön gesagt: Liebe und im Übrigen tue was du willst. Also nicht die vielen guten Taten sind entscheidend, sondern nur die Liebestaten, nach dem wird der Mensch in der jenseitigen Welt beurteilt. Bis ein Menschen in diese Welt kommt, wird er ja von seinen Angehörigen begrüßt und empfangen, vielleicht vom Schutzengel, von seinem Geistführer. Nur die, die nicht an eine jenseitige Welt glauben konnten, die fühlen sich allein und aufsichtgestellt, weil sie gar nicht glaubten, dass da irgendjemand sie in Empfang nehmen könnte.